History

Juli 2004 holt Gitarrist Chris Hasler den Abensberger Bassisten Horst Zirngibl in die Münchner Hardrock Coverband FULL STUFF. Die beiden sind ein paar Jahre zuvor schon gemeinsam aufgetreten und sind sogar im Vorprogramm von KANSAS und ASIA auf Tour gewesen. In dieser Band nun sind bereits vier Fünftel der späteren ZEP-Besetzung vertreten: Neben Chris und Horst spielen in dieser Formation auch Fritz Kraj an den Keyboards und Wolfgang Wendt am Schlagzeug. Die Idee, eine LED ZEPPELIN-Tribute Band zu gründen, geht bereits in den Köpfen um und nimmt schließlich konkrete Formen an, als Horst den Regensburger Sänger Robert Bogenberger ins Spiel bringt.

Die erste Probe mit Bogi lässt sich genau datieren: Es ist der 22. Januar 2005 nachmittags um 15.00 Uhr. Dies ist die Geburtsstunde von ZEP. Es ist bis heute die einzige und einzigartige Tribute Band im weiten Umkreis von München, die sich ganz der legendären Kultband LED ZEPPELIN verschrieben hat.

Das Live-Debut von ZEP findet nach Monaten intensiven Probens am 16. April 2005 im Cantina, Olching, statt. Überschwängliche Reaktionen begleiten diese Band von Anfang an, lassen doch Bogi & Co. die Herzen der immer noch zahlreichen LED ZEPPELIN-Fans höher schlagen. Bald schon hat sich das Quintett einen hervorragenden Ruf und eine treue Fangemeinde erspielt, besonders in den Regionen Oberpfalz, Niederbayern und Franken. Die Sonderstellung in der Live-Szene wird besonders deutlich durch die alljährlichen Auftritte im stets ausverkauften Rockmuseum auf dem Olympiaturm. Auch in der Hochburg der Regensburger Szene, in der Alten Mälzerei, gehört diese Gruppe mit zu den größten Publikumsmagneten.

Der Medienrummel um LED ZEPPELIN anlässlich des Reunion-Konzerts in der Londoner O2-Arena am 10. Dezember 2007 geht auch an den hiesigen Zeps nicht ganz vorbei: In der Münchner Abendzeitung erscheint ein ganzseitiger Artikel, in dem auch die Tribute Band ZEP erwähnt wird. Wolfi steht als Interviewpartner zur Verfügung und ist auch hinterm Schlagzeug abgelichtet (siehe Presse).

Ob es tatsächlich etwas mit dem neu geweckten Interesse an der großen Rocklegende zu tun hat (das Mothership-Album sowie der neu gemasterte Soundtrack The Song Remains the Same erscheinen zu dieser Zeit) sei dahingestellt. Jedenfalls ist ZEP im Jahre 2008 besonders viel unterwegs und macht Anfang Juni sogar einen Trip nach Bukarest. Nur wenig später, am 27. Juni, spielen die Jungs sogar zwei Gigs an einem Tag: Nachmittags auf dem Tollwood in München, abends auf dem Bürgerfest in Straubing.

Es folgen weitere Open-Airs wie das Fürth Festival, das Erdinger Sinnflut und das SummerClones in Weiherhammer. Außerdem gastiert die Truppe von nun an regelmäßig in Thüringen, u.a. in der Heiligenmühle, Erfurt. Im Jahr darauf geht es dann auch kurz in die Schweiz (Grüazi und Danke Tschiibii!!!).

Weitere Höhepunkte in der Bandhistorie sind zweifellos die Auftritte als Supportband von URIAH HEEP und NAZARETH. Im restlos ausverkauften Kulturspeicher Regensburg lassen es die Jungs am 18. Dezember 2009 vor gut 1.200 Leuten richtig krachen, bevor Mick Box und seine Mannen die Bühne betreten. Fünf Monate später, am 10. Mai 2010, heizen ZEP im Münchner Metropolis den schottischen Altrockern um Dan McCafferty ein (siehe auch Presse).

Im weiteren Verlauf lassen es ZEP aufgrund privater Umstände ein wenig ruhiger angehen und reduzieren ihre Live-Aktivitäten etwas. Es zeigt sich allerdings auch ein Riss im Bandgefüge, der schließlich im November 2011 zu einem Besetzungswechsel führt: Horst Zirngibl verlässt die Band, für ihn kommt Michael Kaupp. Seinen Einstand gibt der sympathische Bass-Loonie nur kurze Zeit später am 16. Dezember auf dem Olympiaturm. Und das Jahr 2012 wird mit einem frenetisch gefeierten Auftritt im Magazin 4, Bad Reichenhall, eingeläutet.

Auch nach sieben Jahren steht fest: ZEP aus München bleibt eine Ausnahmeerscheinung in der Live-Szene, denn diese Tribute Band bringt auch weiterhin die großen Klassiker von Page, Plant, Bonham und Jones authentisch und in Top-Qualität live auf die Bühne – tight but loose! Diese Gruppe gibt den vielen Fans hierzulande das, was mit immer größerer Wahrscheinlichkeit von den Altmeistern nicht mehr zu erwarten ist: die Musik von LED ZEPPELIN – live in concert. ZEP ist dafür die beste Gelegenheit.



„I see the torch we all must hold…“ (The Rain Song)

„They carry news that must get through to build a dream for me and you”
(No Quarter)


Stand Februar 2012